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Wie Du erfolgreiches Video-Marketing betreibst

Immer in Bewegung bleiben! Werbetreibende haben ein neues Lieblingsmedium. Egal ob Instagram-Stories, Produktvideos oder sogar Out-of-Home Werbung, das Video ist mittlerweile fester Bestandteil jeder Werbekampagne. Zu Recht?

Erfahre in diesem Artikel, warum Bewegtbild auch Teil Deiner crossmedialen Kampagne sein sollte, worauf Du achten musst, damit Deine Videos die maximale Wirkung erzielen und zwischen welchen Gestaltungsformen Du entscheiden kannst.

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte

Viele Bilder erzählen Welten. Das Video ist unlängst als Medium Nummer 1 in unserem Alltag angekommen. Laut einer Prognose von dem Telekommunikationsunternehmen Cisco soll bis 2019 sogar 80 % des weltweiten Internet-Traffics nur aus Videos bestehen. Der Trend hin zu Bewegtbild setzt sich wohl fort.

Das ist gerade für Marketer besonders nützlich. Denn ein zentraler Vorteil von Videos ist, dass sie komplexe Sachverhalte in kurzer Zeit erklären und dabei noch ansprechend gestaltet werden können. Auch ist die Wirkung von Videos nachhaltiger als bei anderen Medien. So gibt es Ergebnisse aus der Lernpsychologie, die besagen, dass wir nur 10 % dessen behalten, was wir lesen, aber 50 % von dem, was wir sehen und hören. Schauen also potenzielle Kunden ein Video über Dein Unternehmen, erinnern sie sich im Nachhinein eher daran, als wenn sie etwas über Dich lesen. Dazu kommt, dass mit Videos viel einfacher Emotionen übertragen werden können als mit Text. Und wie wir in unserem Artikel Marketing Psychologie: Wie Werbung unsere Entscheidungen beeinflusst schon ausführlich dargestellt haben, spielen emotionale Inhalte eine wichtige Rolle bei der Bildung eines positiven Markenbildes.

Soweit zur Theorie, doch auch die Praxis zeigt, dass sich Video-Marketing für Dein Unternehmen auszahlen kann:

  1. Ein Internet-User verbringt im Durchschnitt 88 % mehr Zeit auf einer Website mit Video als auf einer ohne. (Forbes)
  2. 64 % der Konsumenten sind eher bereit ein Produkt zu kaufen, nachdem sie sich ein Video dazu angesehen haben. (Forbes)
  3. 4-mal so viele Konsumenten würden eher ein Video über ein Produkt schauen, als darüber zu lesen. (Animoto)
  4. Fast 50 % der Internet-User suchen nach Videos über ein Produkt, bevor sie in den stationären Handel gehen. (Google)
  5. Marketer, die Videos verwenden, erzielen einen um 49 % höheren Umsatz als Nicht-Video-Nutzer. (Aberdeen)
  6. Websiten mit Videos haben eine 53-mal höhere Chance bei Google auf Seite 1 zu ranken. (Kopf und Stift)

Der Erfolg beim Video-Marketing kommt aber nicht, indem Du wahllos Videomaterial hochlädst. Wird ein Video als schlecht empfunden, wirkt es sich negativ auf die Wahrnehmung Deiner Marke aus. Um das größtmögliche Potenzial Deines Video-Marketings zu entfalten, solltest Du daher einiges beachten.

Erfolgreiches Video-Marketing

Bevor Du Dich an die Erstellung eines Videos machst, stelle Dir ein paar grundlegende Fragen: Welche Zielgruppe möchte ich ansprechen? Welches Ziel will ich mit dem Video erreichen? Gibt es Trends, die ich positiv mit meinem Unternehmen in Verbindung bringen kann? Wie kann ich das Video in meine Werbestrategie integrieren? Unterstützt es mein Markenbild? Welche Kanäle benutze ich, um das Video zu verbreiten? Wie kann ich meine Message kreativ und unterhaltsam verpacken?

Gerade bei der Zielsetzung ist es wichtig, eine fundierte Entscheidung zu treffen. Denn das Ziel bestimmt später das Format des Videos.

Ziele definieren

Betrachte die Costumer Journey und frage Dich, an welchem Punkt ein Video den Kaufprozess am meisten unterstützen würde. Definiere auf dieser Grundlage Dein Ziel:

  1. Interesse für Dein Produkt wecken
  2. Das Image Deines Unternehmens, von einem Produkt oder Deiner Marke verbessern
  3. Die Kaufentscheidung unterstützen, in dem Du Produktfeatures aufzeigst
  4. Die Kundenbindung stärken, indem Du hilfreiche Informationen zu Deinem Produkt bereitstellst
  5. Bekanntheit durch kreative Inhalte und gutes SEO-Marketing steigern

Hast Du Dein Ziel definiert, stehen Dir verschiedene Videoformate zur Verfügung, bei denen bestimmte Ziele intensiver fokussiert werden.

Arten von Online-Videos

Die verschiedenen Formate von Videos nehmen unterschiedliche Funktionen ein:

Unternehmensvideo / Imagevideo:

Neben der Vorstellung der Firma können Informationen über die Mitarbeiter, die Unternehmensphilosophie oder zu einem besonderen Produkt dem Betrachter nahegebracht werden. Achte auf Authentizität und stelle die Besonderheiten Deines Unternehmens in den Vordergrund (Ziel 2).

 

Produktvideos:

Inszenierung des Produkts. Gebe einen umfassenden Einblick in die Produktwelt und versuche mit humorvollen, intelligenten oder beeindruckenden Bildern zu überzeugen (Ziel 1).


Erklärvideos:

Komplexe Sachverhalte einfach erklären. Für dieses Videoformat hat sich in der Vergangenheit der Cartoon- oder Iconstil bewährt. Sie schaffen es, Inhalte einfach zu vermitteln (Ziel 3+4).



Tutorials:

Gewusst wie. Sind Deine Produkte in der Handhabung komplexer oder lassen sie sich mit anderen Produkten kombinieren, lohnt es sich Videoreihen zu erstellen, die detaillierte Anleitungen zur Benutzung geben (Ziel 3+4).


Reportage:

Dieses Format bietet sich an, um zum Beispiel einen Einblick in Deine Produktionsweise zu geben oder auf Dein soziales oder umweltschützendes Engagement hinzuweisen. Das schafft Transparenz und baut Vertrauen zum Kunden auf (Ziel 2+4).



Interview:

Ein Experte Deines Unternehmens stellt kurz besondere Produktfeatures oder Spezialgebiete Deines Unternehmens vor. Er beantwortet kompetent aktuelle Fragen und präsentiert damit Dein Unternehmen als sachverständig und vertrauensvoll. Achte hier besonders darauf, dass die Aufnahmen nicht zu gestellt oder werblich wirken. Der Fokus muss auf der Sache an sich liegen (Ziel 3).


Virales Video:

Snackable Content. Ein virales Video ist meist kurz, leicht zu konsumieren und verleitet den Zuschauer zum Teilen oder Kommentieren, damit es schnell eine hohe Bekanntheit erreicht. Der Inhalt ist in der Regel hoch emotionalisierend. Bringe Dein Publikum zum Lachen, Weinen, Nachdenken, erstaune sie oder zeige etwas, worauf die ganze Welt aufmerksam gemacht werden muss (Ziel 5).


 

7 allgemeine Tipps zur Erstellung Deines Online-Videos

Hast du Dein Ziel definiert und Dich für ein Format entschieden, solltest Du grundsätzlich noch Folgendes beachten:

  1. Erstelle kurze Videos – unter 5 Minuten
  2. Platziere die Videos an für Deine Zielgruppen relevante Stellen: eigene Website, Videoplattformen, Soziale Netzwerke, U-Bahnhöfen etc.
  3. Baue Dein Produkt oder Deine Marke visuell ansprechend in Deine Videos ein.
  4. Achte auf Authentizität und Transparenz. Wirken die Videos zu werblich, verfehlen sie ihre positive Wirkung.
  5. Gestalte Deine Videos leicht konsumierbar. Vermeide viel Text und verpacke den Inhalt verständlich.
  6. Analysiere das Nutzungsverhalten Deiner Kunden.
  7. Passe Deine Videos dem genutzten Screen an, um auf die Nutzungsverfassung der Konsumenten einzugehen und Dein Branding gezielt zu platzieren.

Um Deine Videos zielführend in Deine Crossmedia-Strategie zu integrieren, überlege Dir genau, an welchem Punkt der Costumer Journey Du das Video platzieren möchtest und wie es mit Deinen anderen Marketingmaßnahmen harmoniert.

Paul Angermeyer

Paul ist freier Autor und treuer Mitstreiter von PlusPeter. Da er als Kind in einen literarischen Zaubertopf gefallen ist, laufen ihm schmucke Blogbeiträge nur so von der Feder. Mit seinen inspirierenden Ideen steckt er uns immer wieder alle an

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