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Wie du Jobmessen sinnvoll im Recruiting einsetzt

Ob während des Studiums oder erst nach erfolgreichem Abschluss – jeder Student beschäftigt sich früher oder später mit seinen Karrierechancen. Auf Studenten- und Jobmessen haben Unternehmen die Möglichkeit, sich als attraktiver Arbeitgeber für die Young Generations zu präsentieren, ihre zukünftigen Arbeitnehmer kennenzulernen und gleichzeitig ihr Image aufzupolieren. Unternehmen haben also die Möglichkeit, potenzielle Arbeitnehmer schon vor der Bewerbung kennenzulernen. Über den Erfolgsfaktor solcher Jobmessen scheiden sich allerdings die Geister. Sind sie tatsächlich so erfolgversprechend, wie immer behauptet wird?

Im Austausch mit unseren Kunden merken wir oft, dass gegensätzliche Meinungen im Hinblick auf den Erfolgsfaktor von Jobmessen im Raum stehen. Die einen sind vollends vom Erfolg von Job- und Studentenmessen überzeugt, wohingegen der andere Teil Messen zunehmend als veraltet und wenig erfolgversprechend wahrnimmt und dementsprechend dem Erfolg einer Messe zunehmend skeptisch gegenübersteht.

In diesem Blogbeitrag wollen wir Dir einen kurzen Überblick über die Vor- und Nachteile von Jobmessen geben und außerdem verdeutlichen, wie Du durch strategische Kombination mit anderen Kanälen den maximalen Outcome sicherstellen kannst. Anschließend hast Du die Möglichkeit, anhand von einer Case Study der Firma Roland Berger GmbH die praktische Umsetzung anzuschauen. 

 

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Die Vorteile einer Jobmesse

Unternehmen haben auf Jobmessen die Möglichkeit, direkt mit ihren potenziellen Bewerbern in Kontakt zu treten und sich so einen ersten Eindruck über ihre Arbeitnehmer von morgen zu verschaffen.

Jobmessen bieten insbesondere Berufseinsteigern und Absolventen die Chance, sich gezielt bei den Unternehmen nach Einstiegs- und Karrierechancen zu erkundigen, die sie tatsächlich interessieren. Das bedeutet, sie kommen freudig, aufgeschlossen und ungezwungen zum entsprechenden Unternehmens-Messestand und zeigen Interesse an den Messethemen und Produkten.

Letztendlich werden Messen weitestgehend von Kongressen und Tagungen begleitet.  Außerdem ist eine Messe durch eine hohe Branchen- und Entscheidungskompetenz-Struktur gekennzeichnet. Das bedeutet, dass ein intensiver Erfahrungs- und Informationsaustausch hinsichtlich der neuesten Trends im Bereich Employer Branding sowie in Bezug auf innovative Recruiting-Maßnahmen möglich ist, zusätzliche Informationen über die Branche und die derzeitige Situation auf dem Arbeitsmarkt beschafft werden können und dementsprechend ein Know-How-Transfer möglich ist.

 

Die Nachteile einer Jobmesse

Zunächst muss einmal der Kosten-Nutzen-Faktor betrachtet werden. Der wohl größte Nachteil ist wohl im Preis für einen Messestand zu sehen. Messestände sind häufig sehr teuer und müssen dementsprechend vorab gekauft oder gemietet werden. Hinzu kommen meist noch die Kosten für die Anreise sowie die Gestaltung des Messestandes.

Ein weiterer Nachteil ist der Personalaufwand. Messen nehmen häufig mehrere Tage in Anspruch. Der Messestand sollte dabei durchgehend von geschulten Verantwortlichen besetzt sein. Wird der Messebau vom Unternehmen selbst durchgeführt, sind hier zusätzliche Mitarbeiter für den Auf- und Abbau des Messestandes einzuplanen.

Oft sind Absolventen von Jobmessen enttäuscht, da zahlreiche Unternehmen reines Marketing betreiben und dementsprechend oft gar keine Stellen zu besetzen sind. Oft werden lieber Goodies verteilt, als sich intensiv mit potenziellen Bewerbern zu beschäftigen. Häufig werden Praktikanten oder andere Mitarbeiter zu solchen Messen geschickt, um das Unternehmen zu präsentieren, entscheidungsbefugte Personalverantwortliche sind oft nicht vor Ort.

Zudem findet eine Reizüberflutung der Besucher durch die zahlreichen Angebote von Wettbewerbern statt. Das bedeutet, dass die Young Professionals nicht nur Infomaterialien, Goodies und Visitenkarten von Deinem eigenen Unternehmen bekommen, sondern ebenso die zahlreicher Mitstreiter.  Die Werbemaßnahmen Deines Unternehmens werden dementsprechend nur kurzzeitig eine Wirkung zeigen.

Außerdem werden die Messestände kleiner und mittelständischer Unternehmen meist kaum beachtet, da die meiste Aufmerksamkeit den großen, namhaften Firmen gilt.

Letzten Endes haben vor allem Online-Recruiting-Maßnahmen und Online Jobbörsen den Arbeitsmarkt verändert. Über soziale Netzwerke wie LinkedIn und Xing ist es möglich, durch Direct Search genau die Young Talents, auf Grundlage von Erfahrung und Know-How, anzusprechen, die das Unternehmen gern in seinen Reihen sehen möchte. Daher besteht die Gefahr, dass die qualifizierten Studenten sich nicht mehr auf Karriere- und Studentenmessen tummeln, da sie bereits von interessierten Unternehmen angegangen wurden.

 

Nach der Messe ist vor der Messe

Obwohl die gängige Meinung vertreten wird, dass Jobmessen im Zuge der Digitalisierung aus der Mode gekommen sind, sind wir der Ansicht, dass gerade der digitale Wandel auch neue Türen für eine moderne Einbindung von Jobmessen in der Employer-Branding-Kommunikation bietet. Es ist besonders wichtig, Jobmessen mit den richtigen Maßnahmen in der Gesamtkommunikation zu vernetzen und das Marketing- und Kommunikationsbudget entsprechend zu verteilen, um so den Messeerfolg zu gewährleisten. Daher empfehlen wir unseren Kunden, nicht erst während der Messe, sondern schon davor mit den Studierenden in Kontakt zu treten. Auch nach der Jobmesse gilt es, die Kommunikation weiterhin aufrecht zu erhalten. Oft ist es einfacher gesagt als getan, wenn es darum geht, eine sinnvolle Kombination der richtigen Maßnahmen zu finden. Daher schildern wir in einem kurzen Szenario, mit welchem Ansatz wir unseren Kunden dazu verhelfen, ihren Messeerfolg, durch die sinnvolle Kombination einer Vielzahl von Kommunikationsmaßnahmen, auf ein neues Niveau zu bringen.

Da Erfahrungsgemäß jene Unternehmen auf einer Jobmesse erfolgreicher sind, die lange Zeit vor der anstehenden Messe auf die richtigen Early Employer-Branding-Maßnahmen in Bezug auf die präferierte Zielgruppe gesetzt haben, bieten wir unseren Kunden beispielsweise die Möglichkeit, ihre Stellenofferte im PlusPeter-Skript zu platzieren um genau die Zielgruppe anzusprechen, die die Ansprüche für die zu besetzende Stelle erfüllen. Sucht beispielsweise ein Unternehmen nach einem Kandidaten für eine Traineestelle im Bereich Einkauf, hat es zum einen die Möglichkeit, eine Stellenanzeige in den Lernunterlagen der Studierenden zu platzieren, die sich kurz vor ihrem Abschluss befinden, das gewünschte Fach studieren und eine Universität in der Stuttgarter Umgebung besuchen. Durch die spezifischen Targeting-Optionen werden hohe Streuverluste vermieden. Zusätzlich bekommen die Studierenden Werbeanzeigen via Facebook-Retargeting ausgespielt, um abermals auf das Stelleninserat aufmerksam gemacht zu werden. Hier kann unter anderem auch darauf hingewiesen werden, dass Studierende sehr gern den Messestand des Unternehmens auf Messe X besuchen können, um einmal in den persönlichen Austausch zu gehen und  potenzielle Bewerber persönlich kennenzulernen. Über eine Vielzahl von Kontaktpunkten bleibt den Studierenden das Unternehmen über eine lange Zeit im Kopf, sodass eine Wiedererkennung auf der Jobmesse á la “Sie kenne ich doch aus meinem PlusPeter-Skript” gewährleistet wird.

Allerdings ist mit Ablauf der Messe-Tage die Kommunikation und Interaktion mit den Studierenden noch nicht vorbei. Gerade dann nimmt die Interaktion mit dem Studenten einen hohen Stellenwert ein.

Durchschnittlich 70 Prozent unserer Nutzer finden wir in sozialen Netzwerken wieder. Zusätzlich zu den Werbemaßnahmen im Skript und in der Marketing in der mobilen App Jodel können Unternehmen ihren Messe-Erfolg ausbauen und sie über soziale Netzwerke wie Instagram und Facebook durch unser PlusPeter-Retargeting erreichen. Durch ein passgenaues Mailing können die Studierenden zusätzlich noch einmal an das Inserat erinnert werden. Außerdem besteht die Möglichkeit, unsere PlusPeter-App mit in die Employer-Branding-Maßnahmen einzubinden, indem Stellenanzeigen aus dem Skript via Smartphone eingescannt werden und die Studierenden auf eine vom Unternehmen bestimmte Landingpage weitergeleitet werden.

Wie Du siehst, ist die kontinuierliche Interaktion mit Deinem potenziellen neuen Arbeitnehmer gerade im Zuge der Digitalisierung von großer Bedeutung. Kombinierst Du Deine Employer-Branding-Kommunikationsmaßnahmen sinnvoll, kann das einen entscheidenden Einfluss auf den Erfolg Deines Unternehmens auf Studentenmessen haben. Wie die Umsetzung in der Praxis aussehen könnte, zeigen wir anhand der Case Study des Unternehmens Roland Berger GmbH: 

 

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Fazit

Um auf unsere Anfangsfrage zurückzukommen: Jobmessen können in Kombination mit den geeigneten Maßnahmen zum Recruiting-Erfolg Deines Unternehmens beitragen. Die Jobmesse stellt nach wie vor eine effektive, aber zugleich teure Recruiting-Maßnahme dar, durch die Du als Unternehmen Young Professionals von Deiner Arbeitgebermarke überzeugen kannst. In Zusammenarbeit mit PlusPeter und der Bandbreite an Expertise, die wir Dir in Bezug auf junge Talente bieten, kannst Du Deinen Messeerfolg auf ein neues Level heben und genau die Talente ansprechen, die Dein Unternehmen braucht, um ein Senkrechtstarter  im Recruiting-Bereich mit innovativsten Employer-Branding-Maßnahmen zu werden. Alles was Du dafür benötigst, ist ein ausreichendes Budget, top motivierte und qualifizierte Mitarbeiter und PlusPeter’s einmalige Branchenexpertise.

 

Kostenloster Leitfaden

Jasmin Arndt

Jasmin kam zufälligerweise bei uns vorbei. Angelockt vom Duft diverser Süßigkeiten aus unserer Snackbox, war ihre Entscheidung sofort klar - hier muss ich arbeiten. Als Expertin im Marketing schreibt sie am liebsten Beiträge zu diversen Themen in diesem Bereich.

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